Alles Bio, oder?

Mädchen auf der Waage

„Bio ist nur was für Ökos und Leute mit dickem Portmonee.“ Dieser Satz stimmt schon lange nicht mehr. Bio-Produkte sind auf dem Vormarsch und kommen immer stärker auch in Supermärkte.

Hier einige Argumente für den Einkauf von Bio-Produkten:

  • Fleisch und Milchprodukte stammen von Tieren aus artgerechter Haltung. Sie haben mehr Auslauf, bekommen Futter aus ökologischem Anbau, Hormone, Antibiotika u.ä sind tabu. Zumindest in Bio-Metzgereien stammt das Fleisch in der Regel aus der Region.
  • Obst und Gemüse kommen ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel aus und haben keine Pestizidrückstände.
  • keine künstlichen Aromen, Farb- und Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker
  • garantiert gentechnikfrei

Vorsicht Etikettenschwindel:

Hinter Ausdrücken wie „kontrollierter Anbau” oder „unbehandelt” verbergen sich in der Regel keine Öko-Lebensmittel. Einziger Garant für ein echtes Bio-Produkt ist das staatliche Bio-Siegel. Ergänzend dazu führen viele Produkte dann noch Zeichen der Anbauverbände wie zum Beispiel Demeter oder Bioland.


Was ist Fairer Handel?

Fairer Handel ist eine besondere Form der Entwicklungshilfe. Kleinbauern und Produzenten schließen sich zu Produzentengruppen zusammen. Sie bekommen garantierte Mindestpreise für ihre Produkte, die über dem Weltmarktniveau liegen. So verdienen die Bauern genügend, um ihre Familien zu ernähren und gemeinsam notwendige Investitionen im sozialen und ökonomischen Bereich zu tätigen. Beispiele dafür sind Schulen, Apotheken, die Trinkwasserversorgung, der Bau einer neuen Lagerhalle, die Anschaffung von Traktoren oder Weiterbildungsmaßnahmen. Es wird auf umweltverträgliche und schonende Anbau- und Verarbeitungsmethoden geachtet. Immer mehr Produkte aus Fairem Handel tragen mittlerweile zusätzlich nebem dem TRASFAIR-Siegel das staatliche Bio-Siegel. Fairer Handel läuft ohne Zwischenhändler ab, so dass der volle Erlös den Produzentengruppen zugute kommt. Die grundlegenden Menschenrechte werden eingehalten und Kinderarbeit ist verboten.

www.fair-feels-good.de: Informationen zu Produkten aus Fairem Handel, Herstellungsbedingungen und Einkaufsadressen. Die faire Einkaufsrallye ist etwas für schnelle Einkäufer. Unter Links gibt es weitere Adressen von einzelnen Anbietern, die bei der Kampagne "fair-feels-good" mitmachen.