Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien

Dana, Ausbildung als Kauffrau für audiovisuelle Medien

 

Traumberuf oder Notlösung?

Am Anfang war es eher eine Notlösung, mittlerweile ist es aber mein absoluter Traumberuf.

 

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Mein Alltag ist sehr abwechslungsreich. Es gibt einerseits Aufgaben im kaufmännischen Bereich wie Rechnungen schreiben, Lieferscheine überprüfen und Angebote erstellen oder die Organisation im Büro. Daneben kommen dann auch viele fachspezifische Aufgaben wie GEMA-Abrechnungen, Lizenz-/ Vertriebsabrechnungen für die Künstler oder die Promotion für eine neue CD und der Vertrieb hinzu. Auch die Organisation einer Produktion einer neuen CD oder die Planung der Veröffentlichung sind sehr abwechslungsreiche und interessante Aufgaben. 

 

Die größte Überraschung?

Die größte Überraschung ist die Vielfältigkeit. Denn nicht nur im Bereich Musik gibt es diesen Ausbildungsberuf, sondern auch beim Film, eben audiovisuell. 

 

Deine Lieblingsaufgabe?

Eine Lieblingsaufgabe habe ich nicht. Es gibt viele Sachen, die mir unheimlich viel Spaß machen. Zum Beispiel der digitale Vertrieb, die Promotion neuer CDs oder auch die Organisation bei einer neuen CD-Pressung.  

 

Welche Kröten musst du schlucken?

Die Arbeitszeiten verlegen sich, je nach Betrieb, auf den Abend. Bei Veranstaltungen muss man zum Beispiel dann arbeiten, wenn andere schon Feierabend haben. 

 

Ohne was geht es nicht?

Ohne Kenntnisse in Word, Excel und Outlook geht nichts, aber ich denke, das ist in jedem kaufmännischen Beruf so. Aber das Wichtigste ist das Interesse an der Musik. 

 

Wie viele Bewerbungen hast du geschrieben?

Ich habe in knapp zwei Jahren ca. 200 Bewerbungen geschrieben. 

 

Dein Bewerbungstipp?

Man sollte sich genau überlegen was man lernen will und sich ausreichend über den Beruf und dessen Tücken informieren. Wichtig finde ich auch, seiner Bewerbung eine eigene Note zu geben oder besser gesagt, die Bewerbung so gestalten, dass sie sich von anderen abhebt. Und im Bewerbungsgespräch sollte man einfach man selbst sein, auch wenn das mit der Aufregung nicht immer so leicht ist. Aber ich habe mir eines gemerkt: Die anderen kochen auch alle nur mit Wasser. 

 

Und nach der Ausbildung?

Dadurch, dass man eine kaufmännische Ausbildung in der Tasche hat, kann man auch jede andere kaufmännische Tätigkeit ausüben. Aber beim Radio, im TV oder bei Plattenfirmen findet man diesen Beruf häufig. 

Steckbrief Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien

Duale Ausbildung: 3 Jahre

Alternativen: Staatlich geprüfte/r kaufmännische/r Medienassistent/-in, staatlich geprüfte/r Medienassistent/-in, Film- und Fernsehwirt/-in, Medienkaufmann/Medienkauffrau Digital und Print Mediengestalter/Mediengestalterin Digital und Print Fachrichtung Beratung und Planung

Arbeitsorte: Büroräume, Studios, Lagerräume

Perspektiven: Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Medien, geprüfter Medienfachwirt Digital/Geprüfte Medienfachwirtin Digital, Musikfachwirt/Musikfachwirtin

Besonderes: Arbeit an der Schnittstelle von Produktionsorganisation und Marketing-Strategie

Mehr im Netz: www.berufenet.arbeitsagentur.de