Hobbys pflegen und ausbauen

Deine Freunde erzählen alle von der neuen Ausbildungsstelle, während du nichts gefunden hast oder immer noch nicht weißt, was du werden willst. Um den immer gleichen Fragen aus dem Weg zu gehen, ziehen sich viele in so einer Situation zurück. Das ist verständlich, bringt einen aber auch nicht weiter.

Wie wäre es, die freie Zeit für Hobbys zu nutzen?
Das ersetzt sicher nicht berufsvorbereitende Aktivitäten oder Praktika, ist aber eine gute zusätzliche Möglichkeit. Egal ob du Computerprogramme schreibst, Musik, Sport, Theater oder etwas ganz anderes machst, hier kannst du mit anderen mithalten, Spaß haben, Interessen pflegen und deine Talente ausbauen. Vielleicht kommst du ja sogar auf den Geschmack, selbst eine Gruppe im Jugendhaus anzubieten oder im Verein als Übungs- oder Jugendleiter/-in aktiv zu werden.


Hassan und Saer sind die Chefs im Fitnessraum:

„Vor ungefähr zwei Jahren haben wir die Betreuer gefragt, ob wir mal im Fitnessraum trainieren dürfen. Wir durften und es hat so viel Spaß gemacht, dass wir jeden Montag, Mittwoch und Freitag im Fitnessraum waren. Schließlich hatten die Leute vom Haus so viel Vertrauen zu uns, dass sie gefragt haben, ob wir den Raum betreuen wollen. Wir schauen, ob Jüngere richtig trainieren und sich nicht übernehmen. Außerdem kümmern wir uns um die Einrichtung, gucken, ob etwas fehlt und sagen dann Bescheid.”


Das bringt dir ein Hobby:

  • Spaß
  • Freunde
  • Kompetenzen
  • Selbstbewusstsein
  • Freizeitbeschäftigung

Viele „Soft-Skills” wie:

  • Ausdauer
  • Durchhaltevermögen

Und wenn du in der Gruppe aktiv bist noch:

  • Teamfähigkeit
  • Konfliktfähigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Zuverlässigkeit
  • ...

Schwarz auf weiß kannst du das in einem Qualipass-Zertifikat festhalten lassen!